Kurz und klar

Nachhaltigkeitsideen, die eingreifen.

Exit ist nicht genug: Nach-Corona ist nicht Vor-Corona

Beitrag in den "Blättern für deutsche und internationale Politik"

In Krisen muss man vom Schlimmsten sprechen, weil man damit rechnen muss. Das allein hilft in der Regel aber nichts, wenn man nicht auch die Möglichkeit des Besseren und Guten in Betracht zieht – dass sich mit dieser Krise also auch echte Chancen bieten. Schon allein das Wort „Exit“, so sehr es in aller Munde ist, leitet daher in die Irre. Ein einfaches Zurücksetzen auf den Status quo vor dem Corona- Ausbruch wäre nur für manche möglich und zuträglich. Dafür sind die Einschnitte wohl schon heute zu tief. Statt eines Exit wäre ein Enter, ein Einstieg in etwas Neues, daher weit eher sachgerecht. ....

Was dahinter steckt: 
 Nachhaltigkeitsstrategien im ganzheitlichen Überblick

Die Story der Nachhaltigkeitsstrategien

Nachhaltigkeitsstrategien vor Acht: Nachhaltigkeitsstrategien sind wie Börsen. Beide verhandeln Zukunft. Eigentlich gehörte die Nachhaltigkeit auf den gleichen Fernseh-Sendeplatz wie die „Börse vor Acht“. Dass schon alleine dieser Gedanke bizarr erscheint und öffentlich noch nicht einmal vorgetra- gen wird, ist Teil der Story um die Nachhaltigkeitsstrategien.

Corona und die Nachhaltigkeit

Anthropozäische Nähe und andere Gedanken zu Wissenschaft, Politik, Gemeinschaft, Vorsorge und Nachhaltigkeit

April 28, 2020

Nicht das Virus erreicht den Menschen, sondern der Mensch das Virus.

Die Pandemie ist kein überraschender Unfall. Sie war vorhergesagt und sie ist zwangsläufig. Bei allem, was wir noch über Ursprung und Übertragungsvektoren von Corona lernen werden, liegt schon heute der Schluss nahe, dass der Überfall durch den Virus Teil etwas Größerem ist. Denn im Grunde ist es das Anthropozän, dem man neben den virologisch ermittelten primären Wirten der Pandemie den ersten Platz einräumen muss. (....)

Keynote beim DFB: Gesellschaftliche Verantwortung und Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit: Nur mitmachen oder das Spiel bestimmen

Sport und insbesondere der Profifussball ist zunehmend im Zentrum der Debatte um nachhaltige Geschäftsmodelle. Zu Recht, weil vieles nicht rund läuft. Sport hat - als eines der wenigen großen gesellschaftlichen "Lagerfeuer" eine besondere Verantwortung und Bedeutung. Reine "CSR" ist out, es muss um das Kerngeschäft gehen. Das muss auf Nachhaltigkeit Kurs nehmen. Praktisch gesagt: Ein Trikot für die Nationalmannschaft sollte dann eben auch aus fair bezahlten und ökologisch hergestellten Stoffen sein oder aus recyclierten PET Flaschen. Für die Sportorganisation gilt: Das aktive "Wir können" ist viel stärker als das oft nur reaktive "Wir müssen". Wie sähe dann eine UEFA2024 in Deutschland auf Nachhaltigkeitskurs aus? Das könnte eine nächste große Etappe sein.